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Nie wieder klatschnass am Gipfel: Das einzige Shirt, das den Test gegen Kälte, Schweiß und Geruch gewinnt – und dich selbst bei langen Bergtouren trocken hält

November 2022

Geschrieben von Marian | Vor 2 Stunden aktualisiert
Senior Editor
Bergführer Fritz Pachmair aus dem Zillertal erlebt es auf seinen Touren immer wieder:
Die Gruppe kämpft sich den letzten Hang hoch, 600 Höhenmeter in den Beinen, der Schweiß läuft. Oben angekommen erwartet die Wanderer das verdiente Panorama. Doch statt Fotos zu machen und den Aufstieg zu feiern, greifen viele direkt nach der Jacke. Manche bekommen sogar Gänsehaut und fangen an zu zittern.
Fritz Pachmair (52) ist seit 16 Jahren Bergführer und Mitglied des Alpenvereins im Zillertal. Er kennt jeden Höhenmeter zwischen Mayrhofen und dem Großen Möseler – und die Fehler, die Wanderer bei ihrer Ausrüstung machen:
„Die Wahl der richtigen Kleidung ist beim Wandern das Wichtigste. Shirts, die wie ein Schweißfilm auf der Haut liegen, werden am Gipfel zur Kältefalle. Der Wind zieht durch den nassen Stoff, der Körper kühlt schlagartig aus.”
Wonach sich Bergfreunde wirklich sehnen, ist ein zuverlässiges Shirt, das angenehm auf der Haut liegt, Hitzeschübe vermeidet und selbst nach langen Touren trocken bleibt.
Welches Shirt das erfüllt, wollten wir vom Magazin Alpinfreunde herausfinden. Deshalb haben wir Bergführer Fritz Pachmair gemeinsam mit seiner Frau Helga losgeschickt. Das Wanderpaar hat vier verschiedene Modelle aus unterschiedlichen Stoffen sechs Wochen lang auf anspruchsvollen Touren getestet.
Der Gewinner hat uns überrascht. Er kombiniert ein jahrhundertealtes Naturgeheimnis mit einer innovativen Skelett-Technik.
Darum stößt atmungsaktiv beim Bergsport an seine Grenzen
Fast jedes Sportshirt wirbt mit Atmungsaktivität. Doch wie geeignet ist der luftig leichte Stoff bei Wanderungen?
Fritz Pachmair erklärt uns vorab: „Viele atmungsaktive Shirts sind ein Mix aus Polyester und Baumwolle. Gerade bei schlechter Verarbeitung bin ich vorsichtig bei Mischgewebe. Denn dann stößt diese Kombination beim Wandern schnell an ihre Grenzen.”
Polyester ist im Kern Plastik: es kann Schweiß kaum aufnehmen. Wenn der Synthetikanteil der Shirts hoch und die Webart zu eng ist, bleiben Feuchtigkeit und Hitze auf der Haut. Besonders bei langen Touren kann es so zu lästigen Rötungen oder Juckreiz kommen.
Ein weiteres Problem ist der penetrante Schweißgeruch. Bakterien lagern sich in den Zwischenräumen des Gewebes ab und zersetzen den Schweiß ungehindert. Gerade beim Einkehren auf der Alm ist der Geruch unangenehm.
Baumwolle nimmt Schweiß zwar zuverlässig auf, trocknet aber sehr langsam. Wer beim Wandern kurz stehen bleibt oder den Gipfel erreicht, spürt den Chill-Effekt sofort: Das nasse Shirt kühlt wie eine Eisschicht auf dem Rücken, der Wind tut sein Übriges.
Bei Shirts mit enger Webart oder minderwertiger Verarbeitung kombiniert man so das Schlechteste aus beiden Welten: zu viel Polyester staut Schweiß und Bakterien auf der Haut, ein hoher Baumwollanteil macht das Shirt kalt und schwer.
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Der Chill-Effekt am Berg: Bei der Pause klebt das T-Shirt kalt am Rücken. Gänsehaut entsteht.
Was Leistungssportler stattdessen empfehlen
Profis und Extrembergsteiger setzen aus den oben genannten Gründen auf Merinowolle. Auch bei den Olympischen Winterspielen in Mailand nutzten viele Teams Merino als Base-Layer.
Sie verspricht eine zuverlässige Aufnahme des Schweißes und schnelles Trocknen. So kühlt Merino bei Hitze und hält bei Kälte warm - ideal für schwere Aufstiege und eisige Winde auf dem Gipfel. Ein weiterer entscheidender Vorteil: Die schuppige Struktur der Naturfaser bietet Bakterien keinen Halt, weshalb Merino-Shirts selbst nach mehrtägigen Touren nahezu geruchsneutral bleiben.
Doch wer bereits ein Merino-Shirt hatte kennt auch die Kehrseite:
Die feine Naturfaser ist mechanisch empfindlich. Rucksack, Hüftgurt, ständige Reibung: Viele Wanderer berichten von kleinen Löchern nach wenigen Touren. Manchmal leiert die Wolle beim Waschen aus.
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Aufgeribbelte Merinowolle im Hüft- und Schulterbereich.
Noch schockierender ist das versteckte Tierleid. Viele Marken verschweigen, dass ihre Wolle von Schafen stammt, die per Mulesing behandelt werden. Dabei werden den Tieren ohne Betäubung Hautfalten entfernt, um Infektionen vorzubeugen.
Also doch lieber zurück zu atmungsaktiven Shirts und auf eine hochwertige Verarbeitung achten? Oder gibt es auch Merinoshirts, die mit hoher Qualität überzeugen?
Wir wollten es genau wissen und haben vier T-Shirts aus verschiedenen Materialien getestet. Da wir bereits von Fritz wussten, dass eine schlechte Verarbeitung besonders beim Wandern kritisch ist, haben wir uns bewusst auf hochwertige Marken-T-Shirts konzentriert.
Unsere Kriterien für den Produkttest
Die Bewertung basiert auf unserer Recherche zu den verschiedenen Materialien - und den Anforderungen, die Bergsportler wirklich brauchen:

Feuchtigkeitsregulation
Kühlt das Shirt bei Hitze und schützt es in der Pause vor dem Chill-Effekt?

Geruchsneutralität
Bleibt das Shirt auch nach einem anstrengenden Aufstieg geruchsfrei?

Hautverträglichkeit
Liegt es angenehm auf der Haut, ohne Kratzen, Rötungen oder Juckreiz?

Langlebigkeit
Hält der Stoff Rucksackreibung und Wäschen stand, ohne Löcher oder Formverlust?

Tier & Umwelt
Ist das Oberteil Mulesing-frei und biologisch abbaubar?

Preis-Leistung
Was kostet das T-Shirt wirklich über eine Saison gesehen?
Der große Produkttest mit Fritz und Helga Pachmair
Bergführer Fritz Pachmair hat gemeinsam mit seiner Frau Helga vier verschiedene T-Shirts aus Baumwolle, Polyester und Merinowolle als Baselayer für den Alpinsport getestet. Dafür haben Sie unterschiedlich anspruchsvolle Wandertouren in den österreichischen Alpen gemacht. Nur ein T-Shirt konnte in allen Kategorien überzeugen.
Der größte Vorteil des T-Shirts ist, dass die Baumwolle bequem auf der Haut liegt.
Doch wie befürchtet, saugt die Baumwolle den Schweiß auf wie ein Geschirrtuch. Besonders bei warmen Wetter, steilen Aufstiegen und Gepäck auf dem Rücken wird das Shirt schwer, klebt nass am Rücken und trocknet kaum. Am Gipfel wird die schwere Feuchtigkeit zur Kältefalle.
„Oben angekommen, war ich froh, dass die Sonne noch schien. Am Rücken hat sich das Shirt wie ein nasser Lappen angefühlt. Am nächsten Tag hat das T-Shirt etwas gerochen und ich war leicht verschnupft.”
- Fritz Pachmair
Trotz der langlebigen Qualität empfiehlt der Bergführer das Baumwollshirt lediglich für leichte Spaziergänge im Tal.
Auf der ersten Wanderung überzeugt reines Merino auf ganzer Linie. Es liegt angenehm auf der Haut und riecht gut. Das Wolle nimmt den Schweiß im Faserkern auf, sodass die Oberfläche auf der Haut trocken bleibt. Auch bei schwierigen Wanderungen funktioniert die Feuchtigkeitsregulation wie versprochen.
Das Problem zeigte sich nach fünf Touren: erste Löcher traten im Lendenbereich und an den Schultern auf. Die feinen Wollhärchen halten der mechanischen Reibung nicht stand.
„Es kratzt überhaupt nicht und fühlt sich richtig gut an: weich, trocken, kein Geruch. Doch nach der fünften Wanderungen hatte ich das erste Loch unter dem Rucksackgurt. Für 90 € habe ich ehrlich gesagt mehr erwartet.”
- Helga Pachmair
Das Wanderpaar kann das Merinoshirt aufgrund des hohen Preises nicht empfehlen.
Trotz des Polyesteranteils liegt das Oberteil angenehm auf der Haut, ohne die Wärme zu stauen oder zu jucken. Selbst nach mehreren Wanderungen und Wäschen sieht es noch aus wie neu.
Doch obwohl es leichter als das reine Baumwollshirt ist, klebt es nach intensivem Schwitzen an der Haut. Oben angekommen ist es nass und kühlt aus.
„Nachdem wir mehrere Stunden bergauf gewandert sind, macht sich der hohe Baumwollanteil leider doch bemerkbar. Zudem fing es nach kurzer Zeit an zu riechen. Bei unserer Hüttentour konnte ich es nur einmal anziehen.”
- Helga Pachmair
Helga Pachmair empfiehlt das T-Shirt für kurze, durchgängige Sporteinheiten mit anschließender Dusche.
Dieses Shirt ist das einzige, das den Spagat zwischen idealer Feuchtigkeitsregulation und Langlebigkeit schafft. Das Prinzip dahinter ist so simpel wie genial: Bei der Corespun-Technologie wird ein hauchdünner Polyamid-Kern vollständig mit feiner Merinowolle ummantelt. Das innere Skelett nimmt die gesamte mechanische Last auf und hält das Shirt in Form.
Das Ergebnis? Du hast zu 100 % Natur auf der Haut und profitiert gleichzeitig von einer unschlagbaren Langlebigkeit.
„Nach dem letzten Merinoshirt für 90 € habe ich ehrlicherweise nicht viel erwartet. Doch dieses hier ist anders. Das Shirt reguliert die Feuchtigkeit wie von Geisterhand und fühlt sich an wie eine zweite Haut. Dank der Skelett-Technik ist das Material extrem langlebig. Ich ziehe es sogar im Büro an, um Schweißflecken zu umgehen!
- Fritz Pachmair
Helga und Fritz empfehlen das Merinoshirt mit Corespun allen Bergfreunden, die am Gipfel nicht an Kälte, Hitze oder Löcher denken wollen - sondern ans Panorama.
Fazit: Wenn clever investiert, lohnt sich Merinowolle
Dass Merinowolle die Nase am Berg vorn hat, ist nicht mehr zu bestreiten. Nur bei den Angeboten, muss man näher hinsehen. Ein 100%-Merino-Shirt für 90 €, das nach einer Saison wie ein Schweizer Käse aussieht, kostet dich effektiv 90 € pro Saison. Zudem konnten wir Mulesing nicht vollständig ausschließen. Das Alpin Loacker Shirt kostet 50 €, hält mehrere Saisons und ist nachweislich Muesling-frei.
Unser Fazit: Wer teuer kauft, kauft zwei Mal. Wer klug kauft, kauft Corespun.
Hier Qualität kaufen! Nach dem Test war klar: Wir sind nicht die einzigen, die von Alpin Loacker überzeugt sind
Um den Test so unvoreingenommen wie möglich zu halten, haben wir bewusst darauf verzichtet, Kundenbewertungen oder Community-Feedback vorab zu lesen. Die Shirts sollten für sich sprechen, ohne dass Rezensionen unsere, Helags oder Fritz’ Wahrnehmung beeinflussen.
Nach Abschluss des Tests haben wir genau hingesehen:
Über 65.000 Outdoor-Fans in der DACH-Region haben Alpin Loacker mit 5 Sternen bewertet! Was andere Nutzer beschreiben, deckt sich fast wortgleich mit dem, was Fritz und Helga auf den Touren erlebt haben:
6 Monate nach dem Test haben wir den Bergführer nochmal angeschrieben und nach seiner Meinung gefragt:
„Ich sollte es ja am Anfang nicht verraten, aber vor unserem Test habe ich auch schon Merinoshirts getragen. Die Qualität war immer das Problem: Viele Shirts hatten nach ein paar Wanderungen Löcher. Am Berg warm zu bleiben war mir wichtiger als aufgeribbelte Shirts. Seitdem ich Alpin Loacker kenne, bin ich beim Wandern immer adrett gekleidet 😉
Wirklich,
für den Berg gibt es keine Alternative zu Merino mit Corespun. Das Shirt ist für uns mittlerweile Goldstandard als Baselayer, weil es selbst harte Touren ohne Verschleiß übersteht.”
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Die Suche nach dem idealen Shirt endet hier
Vergiss das klamme Gefühl von nasser Baumwolle, oder den beißenden Geruch von Synthetik. Das Alpin Loacker Pro Shirt ist die Antwort für alle, die sich am Berg endlich wieder trocken, frisch und sicher fühlen wollen.
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Jetzt zum AngebotDu hast noch Fragen zu Merinowolle?
Wir haben die besten Antworten!
1. Warum ist Merinowolle besser als Synthetik?
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Herkömmliche Sportshirts aus Polyester können Feuchtigkeit nicht aufnehmen. Der Schweiß steht als nasser Film auf deiner Haut und kühlt dich schlagartig aus, sobald die Belastung nachlässt. Merinowolle hingegen ist eine aktive Faser: Sie nimmt den Wasserdampf direkt von der Haut auf und speichert ihn in ihrem Inneren, bevor die Haut nass wird. Damit fühlst du dich sowohl beim Aufstieg als auch am Gipfel oder in der Hütte wohl: Sie kühlt dich bei Hitze sanft ab und hält dich bei Kälte wohlig warm, ganz ohne Chill-Effekt.
2. Was genau ist die Corespun-Technologie und warum brauche ich sie?
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Reine Merinowolle ist zwar funktional, aber im Outdoor-Einsatz oft zu empfindlich (Lochbildung durch Rucksackgurte). Bei der Corespun-Technologie (wie bei Alpin Loacker) wird ein hauchdünner, extrem stabiler Polyamid-Kern mit feinster Merinowolle ummantelt. Du hast zu 100 % weiche Natur auf der Haut, aber im Inneren sorgt das Skelett für maximale Reißfestigkeit und Formstabilität. So bleibt dein Shirt auch nach etlichen Einsätzen und unzähligen Wäschen perfekt in Form, statt auszuleiern oder Löcher zu bekommen.
3. Worauf muss ich beim Kauf achten, um Tierleid zu vermeiden?
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Leider ist bei billiger Merinowolle das sogenannte „Mulesing“, ein schmerzhafter Eingriff an Schafen ohne Betäubung, oft noch Standard. Achte beim Kauf unbedingt auf zertifizierte, Mulesing-freie Wolle. Seriöse Marken wie Alpin Loacker setzen auf volle Transparenz und beziehen ihre Wolle ausschließlich von Farmen, die das Tierwohl garantieren.
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